Variable Bildwiederholrate in Windows: VRR, FreeSync und G-SYNC aktivieren

VRR stimmt die Bildwiederholrate eines kompatiblen Bildschirms auf die Bildausgabe des Spiels ab. Das kann sichtbare Bildrisse verringern. Die Funktion braucht passende Unterstützung im gesamten Aufbau: Monitor, Grafikkarte, Treiber, Anschluss und gegebenenfalls Dock.

Variable Bildwiederholrate in Windows: VRR, FreeSync und G-SYNC aktivieren

Zuerst die Voraussetzungen prüfen

  1. Prüfen Sie, ob der Monitor variable Bildwiederholraten unterstützt.
  2. Kontrollieren Sie im Monitorhandbuch den passenden HDMI- oder DisplayPort-Eingang und unterstützten Bereich.
  3. Verwenden Sie ein geeignetes Kabel und prüfen Sie bei einem Dock dessen Möglichkeiten.
  4. Aktivieren Sie gegebenenfalls Adaptive-Sync, FreeSync oder die entsprechende Monitoroption.
  5. Prüfen Sie anschließend die passende Einstellung im aktuellen Grafiktreiber.

Eine feste hohe Bildwiederholrate ist nicht dasselbe wie VRR. Auch ein 144-Hz-Monitor unterstützt nicht allein wegen dieser Zahl jede variable Bildwiederholfunktion. Prüfen Sie die Angaben zum konkreten Gerät.

Was der Windows-Schalter leistet

Windows 10 kann unter Einstellungen → System → Anzeige → Grafikeinstellungen eine VRR-Option anzeigen. Microsoft beschreibt die mit Version 1903 eingeführte Funktion als zusätzliche Unterstützung für geeignete Spiele. Sie ersetzt nicht die VRR-Einstellung des Grafiktreibers und macht einen ungeeigneten Monitor nicht kompatibel.

Der Microsoft-Beitrag zur VRR-Unterstützung in Windows erklärt diese Abgrenzung. Fehlt der Schalter, prüfen Sie zuerst Hardware, Treiber und den verwendeten Anschluss, statt eine zufällige Registry-Anleitung zu übernehmen.

Fensterspiele unter Windows 11

Unter System → Anzeige → Grafik finden Sie je nach Version die Optimierungen für Spiele im Fenstermodus. Microsoft beschreibt dabei Vorteile für unterstützte DirectX-10- und DirectX-11-Spiele im Fenster oder randlosen Fenster, einschließlich geeigneter VRR-Nutzung.

Die offizielle Hilfe zu Fensterspiel-Optimierungen erklärt globale und spielbezogene Einstellungen. Testen Sie ein betroffenes Spiel nach der Änderung erneut. Nicht jedes Spiel und jede Darstellungsart verhält sich gleich.

VRR und dynamische Bildwiederholrate unterscheiden

Begriff Worum es geht
Feste Bildwiederholrate Eine gewählte Rate, etwa 60 oder 120 Hz
VRR Anpassung an die Bildausgabe bei kompatibler Spiele- und Hardwareunterstützung
DRR Dynamische Anpassung durch Windows an geeignete Aktivitäten auf unterstützten Geräten

Microsoft erklärt die Bildwiederholrate und DRR separat. Verwechseln Sie einen DRR-Schalter deshalb nicht mit einer allgemeinen Anleitung für FreeSync oder G-SYNC.

Bei mehreren Displays prüfen Sie die Einstellungen des Bildschirms, auf dem das Spiel tatsächlich läuft. Unser Ratgeber zum Öffnen eines Programms auf dem Hauptmonitor hilft bei der Zuordnung. VRR allein verspricht keine höheren berechneten Bilder pro Sekunde.

Häufige Fragen

Kann ein Windows-Schalter jeden Monitor VRR-fähig machen?

Nein. Monitor, Grafikkarte, Treiber und Verbindung müssen die Funktion unterstützen.

Ist eine hohe Hz-Zahl dasselbe wie VRR?

Nein. Eine feste hohe Rate bestätigt keine variable Synchronisierung.

Ist DRR dasselbe wie FreeSync oder G-SYNC?

Nein. Windows beschreibt DRR als eigene dynamische Anpassung für unterstützte Geräte und Aktivitäten.

Steigt durch VRR automatisch die Bildrate des Spiels?

Nein. VRR kann die Darstellung anpassen, erzeugt aber nicht automatisch mehr berechnete Bilder pro Sekunde.