Wie iMessage vom iPhone die soziale Spaltung unter Teenagern anheizt

Mobbing ist ein ernstes Problem, von dem Millionen Menschen auf der ganzen Welt betroffen sind, und die Rolle der Technologie, insbesondere von Smartphones, kann dieses Problem oft noch verschlimmern. Heute befassen wir uns mit einem weniger diskutierten Aspekt, wie Geräte wie iPhones unbeabsichtigt zu sozialen Spaltungen und Mobbing unter Teenagern beitragen können.

iPhone 15 und 15 plus

Die Rolle von Apples iMessage bei der sozialen Segregation

AppleDer iMessage-Dienst von ist bekannt für seine nahtlose Integration auf allen Apple-Geräten und bietet eine Reihe von Funktionen, die für Nicht-Benutzer beneidenswert sind.iOS Benutzer. Diese Exklusivität hat jedoch unbeabsichtigte soziale Konsequenzen, insbesondere in schulischen Umgebungen, in denen der Gruppenzwang und das Bedürfnis, sich anzupassen, hoch sind. Hier ist wie:

  1. Blaue vs. grüne Textblasen:
    • Wenn sich iPhone-Benutzer über iMessage gegenseitig Textnachrichten senden, werden diese in blauen Blasen angezeigt. Texte, die an Nicht-iPhone-Benutzer (z. B. Android-Telefone) gesendet oder von ihnen empfangen werden, werden grün angezeigt. Dieser visuelle Unterschied mag geringfügig erscheinen, kann aber die Unterschiede zwischen Mitbewerbern hervorheben und hervorheben, wer ein iPhone besitzt und wer nicht.
  2. Wahrgenommener sozialer Status:
    • iPhones werden aufgrund ihres Preises und ihres Markenprestiges oft als Statussymbole angesehen. Im schulischen Umfeld könnten Schüler den Besitz eines iPhones mit einem höheren sozialen oder wirtschaftlichen Status assoziieren. Dies kann zu Spaltungen je nach Telefontyp eines Schülers führen und möglicherweise Mobbing oder Ausgrenzung begünstigen.
  3. Ausschluss von Gruppenchats:
    • Bestimmte Funktionen in iMessage, wie z. B. Gruppennachrichten, funktionieren am besten oder ausschließlich mit anderen Apple-Geräten. Dies kann zu praktischen Kommunikationsschwierigkeiten führen, wenn Gruppenchats nach Gerätetyp aufgeteilt sind, wodurch möglicherweise Nicht-iPhone-Benutzer isoliert werden.

Die Auswirkungen auf Jugendliche

Die Teenagerjahre sind entscheidend für die persönliche Entwicklung und die soziale Interaktion. Wenn Jugendliche das Bedürfnis verspüren, sich an die Standards ihrer Gleichaltrigen zu halten, wie zum Beispiel den Besitz eines bestimmten Telefontyps, kann dies zu Stress und Ängsten führen. Darüber hinaus kann die Angst, wegen des Besitzes eines „anderen“ oder „minderwertigen“ Telefons ausgegrenzt zu werden, zu einem Rückgang des Selbstwertgefühls beitragen, das ein bekannter Risikofaktor für Depressionen ist.

Lösungen und Verantwortlichkeiten

Die Lösung dieses Problems erfordert einen vielschichtigen Ansatz:

  • Elterlicher Anleitung: Eltern sollten sich des Drucks bewusst sein, dem ihre Kinder in Bezug auf Technologie ausgesetzt sind, und über den Wert der Inklusivität und die Oberflächlichkeit der Beurteilung anderer anhand materieller Besitztümer sprechen.
  • Pädagogische Intervention: Schulen sollten digitale Bürgerschaft und Inklusivität fördern und sicherstellen, dass alle Schüler den Wert der Vielfalt und die Oberflächlichkeit gerätebasierter Unterteilungen verstehen.
  • Unternehmerische Verantwortung: Unternehmen wie Apple könnten die umfassenderen sozialen Auswirkungen ihrer Produktdesigns und Marketingstrategien berücksichtigen. Die Förderung eines integrativen Umfelds, auch im digitalen Bereich, könnte einige dieser Probleme abmildern.
  • Gemeinschaftsbewusstsein: Die Sensibilisierung für die Auswirkungen von Technologie auf die soziale Dynamik kann Gemeinden dabei helfen, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Kinder unabhängig von ihren materiellen Besitztümern wertgeschätzt fühlen.

Zusammenfassung

Während Technologie wie die iPhone und sein iMessage-Dienst unglaubliche Vorteile bietet, ist es von entscheidender Bedeutung, das Potenzial dieser Tools zu erkennen und anzugehen, um zu sozialen Spaltungen beizutragen. Indem wir ein Umfeld des Verständnisses und des Respekts fördern, können wir dazu beitragen, dass Technologie dazu dient, zu vereinen statt zu spalten und Mobbing in all seinen Formen zu bekämpfen.